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Es lohnt sich

Der Alumni-Verein Hamburger Soziologinnen und Soziologen ist das Netzwerk für den beruflichen, wissenschaftlichen und privaten Austausch für alle ehemaligen und aktuell Studierende der Soziologie an der Universität Hamburg.

Eine Mitgliedschaft im Alumni Verein lohnt sich für alle, denn wir bringen Alumnis, Studierende, Unternehmen und die Universität Hamburg zusammen.
  • Bewerbungstipps für Absolventen, Stellenbörse und Kontakte für den Berufseinstieg von Soziologen
  • Aktive Mitglieder, intensiver Austausch und abwechslungsreiche Veranstaltungen
  • Netzwerk für Studierende, Alumnis, Unternehmen und die Universität Hamburg
info@alumni-soziologie.de

Am Freitag, dem 21. November 2008, besuchten wir mit 12 Personen, darunter 11 Studierende, die GAL-Bürgerschaftsfraktion in der Burhardstraße 21. Als Gesprächspartner konnten wir die Geschäftsführerin der GAL-Bürgerschaftsabgeordnete Ulrike Eggers (Zuvor Geschäftsführerin im Eine-Welt-Netzwerk Hamburg e.V. sowie dem GAL-Landesverband) und die 26jährige GAL-Bürgerschaftsabgeordnete und Fachsprecherin für Gesundhit, Drogen und Jugendpartizipation Julia Heidmann (zuvor wiss. Mitarbeiterin bei der GAL-Bürgerschaftsfraktion und frisch diplomierte Politologin) als Gesprächspartner gewinnen.

Julia Heidmann berichtete eingangs über ihre parlamentarische Arbeit (Verfassung von Kleinen und Großen Anfragen an den Senat, Erstellung von Anträgen und die Kontaktaufnahme zu Verbänden, Initiativen, den Besuch von Veranstaltungen und die Abhaltung von Bürgersprechstunden) als Bürgerschaftsabgeordnete und über Ihre Erfahrungen als wissenschaftliche Mitarbeiterin, wo sie seinerzeit den Bereich „Migration und Integration“ verantwortete. Frau Eggers ergänzte die Ausführungen und berichtete, dass sie neben ihrer beruflichen Tätigkeit eine Fortbildung im Bereich Personalentwicklung gemacht hat. Sie ist für die Vorbereitung der Fraktionssitzung, der Koordinierung der parlamentarischen Vorgänge und den Kontakt mit dem Koalitionspartner zuständig.

Beide rieten den Studierenden, im kommenden Jahr ein Praktikum bei der GAL-Bürgerschaftsfraktion, einem Abgeordneten oder dem GAL-Landesverband bzw. bei einer der Bezirksfraktionen zu machen. – und begründeten dies damit, dass es im Wahlkampf zu zahlreichen Veranstaltungen und Bürgerkontakten kommen und es insgesamt dann eine „spannende Zeit“ sein wird.

Alle Mitarbeiter haben einen Hochschulabschluss: Dabei ist es unerheblich, um welches geistes- oder sozialwissenschaftliches Studium es sich dabei handelt. Da es sich bei den Hamburger Parlamentarier um sog. „Ferierabendparlamentarier“ handelt, die neben ihrem Mandat in der Regel einen Hauptberuf nachgehen, kommt den wissenschaftlichen Mitarbeitern eine besondere und inhaltliche Zuarbeit zu. Bei der GAL ist nur die Minderheit der Abgeordneten anderweitig berufstätig, da die Arbeit der Fraktion von nur 12 Abgeordneten bewältigt werden muss. Zum Vergleich: Bei der SPD sind es 45, bei der CDU gar 56 Abgeordneten. Alle GAL-Abgeordneten sind Fachsprecher und in dieser Funktion gefragter Ansprechpartner von Hamburger Lobbyisten, Unternehmen, Verbände, Stiftungen, Vereine, Bürgerinitiativen u.v.a.m.

Bei der GAL-Bürgerschaftsfraktion kann man bei einem Vollzeitpraktikum (in der Regel 6 Wochen) 50,00 € in der Woche erhalten, bei einem Teilzeitpraktikum 25,00 € pro Woche. Beim Landesverband ist für 6 Wochen eine Aufwandsentschädigung von 150,00 € möglich. Bei der Bundestagsfraktion sind bei Praktika für 6 Monate monatlich 500,00 € möglich.

Frau Eggers und Frau Heidman berichteten auf Nachfrage, dass der befristete Job eines wissenschaftlichen Mitarbeiters bei einem Abgeordneten oder bei der Fraktion ein gutes Sprungbrett handelt: Viele wechseln nach ihrer Tätigkeit in die Bundestagsfraktion, in andere Landesverbände oder in Verbände, Vereine und andere Organisationen.

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