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Es lohnt sich

Der Alumni-Verein Hamburger Soziologinnen und Soziologen ist das Netzwerk für den beruflichen, wissenschaftlichen und privaten Austausch für alle ehemaligen und aktuell Studierende der Soziologie an der Universität Hamburg.

Eine Mitgliedschaft im Alumni Verein lohnt sich für alle, denn wir bringen Alumnis, Studierende, Unternehmen und die Universität Hamburg zusammen.
  • Bewerbungstipps für Absolventen, Stellenbörse und Kontakte für den Berufseinstieg von Soziologen
  • Aktive Mitglieder, intensiver Austausch und abwechslungsreiche Veranstaltungen
  • Netzwerk für Studierende, Alumnis, Unternehmen und die Universität Hamburg
info@alumni-soziologie.de

Am Freitag, dem 20. Juni 2008, waren wir mit 13 Personen beim Weiterbildung Hamburg (WB HH) e.V. (www.weiterbildung-hamburg.de) in der Langen Reihe 81. Der WB HH ist ein Zusammenschluss von 200 Bildungträgern, welche in Hamburg in den Bereichen allgemeine Bildung, berufliche Bildung, Sprachbildung und politische Bildung ihr Angebot machen. Der Dachverband (www.wisy-hamburg.de) pflegt die Kursdatenbank und organisiert den Prozess der Qualitätssicherung und vergibt in diesem Rahmen beispielsweise das Prüfsiegel “Geprüfte Weiterbildungseinrichtung”. Er leistet für Kunden eine allgemeine und neutrale Kursberatung und finanziert einen maßgeblichen Teil seiner Arbeit durch die Einwerbung von Projektmitteln über die Bundesagentur für Arbeit oder den Europäischen Sozialfond.

Den Anwesenden standen bei dieser Berufsfelderkundung die Weiterbildungsberater Gabriele Gebauer und Joachim Siegl für ein zweistündiges Gespräch zur Verfügung. Beide sind ausgebildete Soziologen und stellten die Arbeit von WB HH sowie allgemeine Trends auf dem Weiterbildungsmarkt vor. Sie stellten die derzeitigen Jobperspektiven realisitisch dar, welche sich insbesondere im Bereich der Beruflichen Förderung bei Auslaufen entsprechender Fördermittel bei der Agentur für Arbeit vor sieben Jahren zu großen und schmerzhaften personellen Einschnitten in der Hamburger Trägerlandschaft geführt hat.

Wer hier beruflich tätig wird, benötigt einen Hochschulabshluss, Neugier, Toleranz sich auf Menschen und unterschiedliche Kulturen einzulassen sowie die Fähigkeit, seinen Job auch ohne direkte Rückmeldungen von Seiten der Kunden mit Enthusiasmus durchzuführen. Soziologinnen und Soziologen konkurrieren auch hier mit Absolventen unterschiedlicher Studienrichtungen wie Politologen und Pädagogen. Allerdings suchen die Bildungsträger neben einem ausgedünnten Stamm von Festangestellten für ihre Projekte immer wieder freiberufliche Mitarbeiter, die dann auch des öfteren gegen Honorar eingesetzt werden.

Welche Trends können wir beschreiben? Das Thema “Migration” hat die Beratungsbranche erreicht, wobei unsere Gesprächspartner den Eindruck haben, dass “Beratung” künftig mehr an Bedeutung gewinnt. Die Weiterbildung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) steht im Fokus der Betrachtung. Es entwickelte sich eine interessante Diskussion zu dem theoretischen Ansatz des Life-Work-Balance von Richard Bowles.

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