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Es lohnt sich

Der Alumni-Verein Hamburger Soziologinnen und Soziologen ist das Netzwerk für den beruflichen, wissenschaftlichen und privaten Austausch für alle ehemaligen und aktuell Studierende der Soziologie an der Universität Hamburg.

Eine Mitgliedschaft im Alumni Verein lohnt sich für alle, denn wir bringen Alumnis, Studierende, Unternehmen und die Universität Hamburg zusammen.
  • Bewerbungstipps für Absolventen, Stellenbörse und Kontakte für den Berufseinstieg von Soziologen
  • Aktive Mitglieder, intensiver Austausch und abwechslungsreiche Veranstaltungen
  • Netzwerk für Studierende, Alumnis, Unternehmen und die Universität Hamburg
info@alumni-soziologie.de

Leider war die Berufsfelderkundung bei der Hamburger Hochbahnwache nur wenig besucht, und so kamen nur wenige Mitglieder in den Genuss, den fundierten fachlichen Kenntnissen und Erfahrungen des HHA Wache Geschäftsführers Herrn Arndt Malyska zu folgen. Bestens vorbereitet und unterhaltend informierte uns Herr Malyska über das integrierte Sicherheitskonzept der HOCHBAHN vor.

Angerissen wurden die Bausteine des Sicherheitskonzeptes (Videoüberwachung, Einsatzkreise und -gruppen, Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Behörden wie Bahnhofsmission, Drogenberatung, Polizei und Innenbehörde). Anschließend wurde die Arbeit des Sicherheitsdienstes (Voraussetzung, Ausbildung, Fortbildung und Einteilung und Zusammensetzung der Einsatzgruppen vorgestellt). Beeindruckend an dieser Stelle war zu erfahren, das nur Bewerber mit einer abgeschlossenen Ausbildung die Chance auf einen Arbeitsplatz haben und die interne Ausbildung der HHA Wache nochmals 6 Monate dauert, bevor ein erster Einsatz im Hamburger U-Bahn Gebiet möglich wird. Diese Ausbildung umfasst eine umfassende rechtliche und psychologische Weiter- und Fortbildung.

Im Folgenden ging Herr Malyska auf die Diskrepanz zwischen der objektiven Sicherheitslage (tatsächliche Anzahl an Diebstahl, Vandalismus und tätlichen Übergriffen bzw. Belästigungen, gefährdete Personen etc.) und dem subjektiven Sicherheitsempfinden (Angst vor allem abends, obwohl mittags und im Feierabendverkehr die meisten Unregelmäßigkeiten auftreten) ein und die Machtlosigkeit eines Konzeptes gegenüber solchen Emotionen.

Aus diesem Grund findet ein regelmäßiger Austausch und eine Fortbildung mit dem Institut für Kriminologie und Psychologen und Soziologen statt, um alleine mit gestalterischen Komponenten (moderne, offene Architektur, Licht, Kameraüberwachung, Notrufanlagen etc. ) “Sicherheit” zu erzeugen.

Unter dem Thema “neue Gefahren” wurde das Thema Terrorismus angerissen. Hier entspann sich eine anregende Diskussion um das Attentat in Madrid, die Möglichkeit solche Vorfälle zu verhindern (Malsyka: “Unmöglich”) sowie die gesellschaftliche Sensibilisierung bzgl. dieses Themas. Interessanterweise zeigte uns Herr Malyska die Videobänder seiner Madrider Kollegen über den Ablauf der Anschläge in Altona und ließ uns sozusagen an “Insiderwissen” teilhaben.

Zum Ende unseres Besuchen besichtigten wir die Einsatzleitstelle und sahen mit eigenen Augen die Einsatzsteuerung, die Einsatzdokumentation und die Haltestellenüberwachung sowie eine Vorstellung der Videoauswertung der U Bahn Wagen und der Haltestellen.

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